8 Fragen für potentielle Jugendleiter

Jen Bradbury hat auf ihrem Blog über Jugendarbeit diesen Beitrag mit 8 Fragen für Jugendleiter veröffentlicht. Hier ist meine Übersetzung des Artikels:

Einer meiner Schritte bei der Auswahl neuer Leiter für die Jugendarbeit ist ein Kennenlerngespräch. Gespräche geben mir die Möglichkeit das Potential eines erwachsenen Mitarbeiters einzuschätzen (und ihm die Gelegenheit mich kennenzulernen). Zusätzlich zu den “Kennenlernfragen” habe ich hier meine acht Fragen zusammengestellt, die ich jedem erwachsenen Leiter stelle:

  1. Erzähle mir von deinem Glaubensweg. Welche Ereignisse und Erfahrungen haben ihn besonders geprägt?
  2. Auf welche Weise bist du am liebsten mit Gott verbunden? Warum glaubst du ist das so?
  3. Erzähle mir von deinen Kirchen-Erfahrungen als du Teeny / Jugendlicher warst. Hast du in der Jugendarbeit einer Gemeinde mitgearbeitet? Falls ja, was hat dir am meisten daran gefallen? Falls nicht, was hat dich daran gehindert an der Jugendarbeit beteiligt zu sein?
  4. (Für Eltern) Haben deine Kindern an einer Jugendarbeit teilgenommen? Falls ja, was schätzt du am meisten an der Arbeit? Warum? Falls nicht, warum nicht?
  5. Warum fühlst du dich berufen in der Jugendarbeit zu helfen?
  6. Auf der Grundlage dessen, was ich dir über unsere Jugendarbeit erzählt habe, wie könntest du dir dein Engagement in der Arbeit vorstellen? Wie würden deine Gaben in diesem Bereich zur Geltung kommen?
  7. Erwachsene Leiter sind in unserer Arbeit eher Leiter (Guides) und nicht Lehrer. Deine Aufgabe wird das Entfachen und Leiten von Diskussionen und Fragen sein. Wäre eine Mitarbeit auf diese Weise einfach für dich? Oder hättest du damit Schwierigkeiten?
  8. In unserer Jugendarbeit schätzen wir den Wert einer Lernfähigkeit. Als ein Ergebnis dessen treffen wir uns als Leiter regelmäßig für Trainings. In welchem Bereich möchtest du dieses Jahr als Leiter wachsen? Wie würde dir das Wachstum in diesem Bereich helfen den Kids besser zu dienen?
Marriage Week

So entstand die Marriage Week

Für gewöhnlich nehme ich die Movements die durch unser Land streifen als selbstverständlich wahr. Aber oft steht eine spannende oder interessante Gründergeschichte dahinter. So auch bei der Marriage Week:

Der Erfinder stand gerade am Baumarkt an der Kasse. Um ihn herum lauter Leute die Einkaufswagen mit lauter Dingen gefüllt hatten, die sie an diesem Wochenende verdämmern, verschrauben und zusammensetzen wollten. Da kam ihm blitzartig der Gedanke: Wie viele Stunden investiere wir in unsere Häuser? Und wie viel Zeit investiere wir in unsere Ehen, derentwegen wir die Häuser überhaupt haben? Dieses Erlebnis war für ihn der Auslöser die Marriage Week zu starten. Das war im Jahre 1996. Er fragte über 600 Gemeinden an bei der ersten Kampagne mitzuarbeiten. Kurz darauf meldete sich die Regierung… Eine starke Geschichte. Viel Spaß beim anschauen des Interviews.

Vergleich zwischen dem Inspirationsverständnis von Bibel und Koran

Thomas Schirrmacher hat auf seinem Blog einen detaillierten Vergleich zwischen dem Inspirationsverständnis von Bibel und Koran veröffentlicht. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Bibel Koran
A. Gott und Mensch oder nur Gott?
  • Gott und Mensch sind beide Autoren (Komplementarität zu je 100%).
  • Nur Gott ist Autor (100% göttlich, 0% menschlich).
  • Die Bibel entstand sukzessive im Laufe einer langen Geschichte; die einzelnen Bücher jeweils, wenn Menschen sie niederschrieben oder zusammenstellten.
  • Der Koran wurde nicht geschrieben, sondern „herabgesandt“, und war im Himmel immer schon als ewige „Mutterschrift“ bei Gott fertig.
  • Zahlreiche und vielfältige Autoren.
  • Kein menschlicher Autor, nur ein Empfänger.
  • Spiegelt die menschliche Persönlichkeit der jeweiligen Autoren wider.
  • Hat nichts mit irgendeiner menschlichen Persönlichkeit zu tun.
  • Die Texte sind meist eng mit der Lebensgeschichte ihrer Verfasser oder der dargestellten Personen verquickt.
  • Der Koran findet keine Begründung in der Lebensgeschichte Muhammads.

 

Neue Seite für Jugendleiter von Josh Griffin und Doug Fields

Was haben Josh Griffin und Doug Fields gemeinsam? Richtig, sie sind zwei der weltweit bekanntesten Jugendeiter. Josh hat auf morethandodgeball.com gebloggt und Doug hat mit seinem Buch Jugendarbeit mit Vision einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Aber da ist noch was…

Die Beiden haben eine neue Webseite für Jugendleiter gestartet. Auf http://downloadyouthministry.com können sich Jugendleiter Material, Andachten, Spiele und Coaching von den Ministry-Veteranen gegen eine kleine Bezahlung holen. Ich bin gespannt wie sich das Projekt entwickeln wird. Sieht schonmal vielversprechend aus.

Doug schrieb vor kurzem einen Artikel zum Projektstart auf seinem Blog.

volunteer group hands together

So machst du das Beste aus einem Praktikum

Die meisten, die ein Praktikum machen nehmen hohe Kosten auf sich und haben beides, implizite und explizite Erwartungen darüber, was es ihnen bringen wird. Also ist die Frage danach, wie man ein gutes Praktikum machen kann zentral für jeden Praktikanten.

Im Rückblick auf meine Erfahrungen der letzten Jahre als Praktikant – und mit den Geschichten die mir andere Praktikanten erzählt haben – habe ich zu sieben kritische Dinge gesehen, die vermutlich den gesamten Unterschied machen, inwiefern ein Praktikum für dich ausgeht.

Ryan Kearns » Praktikum, Schrift, Kirche, Weisheit, Berufung // Übersetzung Andreas Fronius

1. Habe Demut
Es ist unmöglich etwas neues von jemandem zu lernen, wenn du denkst, dass du bereits alles weist (Sprüche 11,2). Während der Leiter in dir vielleicht von Zeit zu Zeit Schwierigkeiten mit den Methoden der Leiter hat unter denen du dein Praktikum absolvierst, erinnere dich daran, dass das jetzt eine Zeit zum Lernen und Dienen für dich ist, und keine Zeit zum Anführen. Es ist wichtig in Erinnerung zu behalten, dass der Herr dir eher eine geistige Haltung beibringen möchte wie man dient und sich unter Autorität verhält, als wie man einen Dienst führt (1Petrus 5,5). Demut ist oft die Grundgewohnheit die Gott in dir kultivieren möchte, so dass du auf lange Frist gesehen erfolgreich im Dienst sein kannst.

2. Sei ein Generalist, kein Spezialist
Während du als Praktikant einer speziellen Abteilung oder einem gesonderten Arbeitsbereich eingeteilt bist, denke daran, dass du da bist um der gesamten Kirche zu dienen. Zu Zeiten wirst du vielleicht nach Mitarbeit in Bereichen gefragt, von denen du es dir nicht vorgestellt hattest. Mache dir nicht so viele Sorgen darüber, was deine Rolle ist. Sondern frage dich vielmehr, wo du von Nutzen sein kannst. Die besten Praktikanten sehnen sich danach allen möglichen Arbeitsbereichen ausgesetzt zu sein und so viel wie möglich über die Kirche und ihre Mission zu lernen. Das bringt uns zum nächsten Punkt.

3. Es ist immer deine Aufgabe
Sei bereit jede Aufgabe anzunehmen, die sich dir als Praktikant stellt. Wenn du dir diese Haltung für dich einnimmst, wirst du dich selbst davor bewahren bitter zu werden oder zu meckern, wenn etwas von dir verlangt wird, worauf du keine Lust hast. „Das gehört nicht zu meinem Job“ sollte ein Satz sein, der nie aus deinem Mund kommt wenn deine Leiter jemanden für eine Arbeit suchen. Daneben ist es für den gesamten Dienst der noch in deinem Leben kommen wird von Vorteil, eine Person zu sein die Dinge erledigt als dienstbereit bekannt ist (Kolosser 3,23-24).

4. Sprich über deine Erwartungen
Mache dir ein Bild darüber, was von dir erwartet wird und kommuniziere, was du selbst erwartest. Die Frustration von vielen Praktikanten kommt oftmals von unrealistischen oder nur vagen Erwartungen darüber wie ihr Praktikum sein wird. Es wird häufig so sein, dass du nicht regelmäßig predigen wirst, die Vision für die Arbeit definieren wirst, oder wichtige Schulweite Entscheidungen treffen wirst. Schreibe dir deine Erwartungen auf und finde heraus, ob sie realistisch sind.

5. Hole Feedback ein
Es gibt nichts was so schmerzhaft aber zur selben Zeit auch gewinnbringend ist wie ehrliches Feedback (Sprüche 27,6). Doch es gibt viele, die einem ehrlichen Feedback aus dem Weg gehen. Du musst wissen, dass dein größtes Wachstum durch kritisches Feedback kommt (Sprüche 19,20). Wenn es dir ernst ist ein Leiter zu werden, herauszufinden wie Gott dich verkabelt hat, und dort ankommen möchtest, wo Gott dich haben möchte, dann wirst du darauf bestehen echtes und ehrliches Feedback zu erhalten – und das nicht nur einmal, sondern regelmässig.

6. Mache dir bewusst wie du auf andere wirkst
Aus dem holen von Feedback solltest du eine Leiter-Qualität erhalten, die oft unterschätzt wird: Selbstwahrnehmung. Dein Praktikum ist eine erstklassige Chance um ehrlich mit dir selbst zu sein und herauszufinden wer du bist, bzw. nicht bist (Römer 12,3). Lass deine Leiter, die Erfahrungen die du machst und die Stimmen aus der Community während deines Praktikums erklingen um dir aufzudecken, worin du wirklich gut bist, nicht worin du gerne gut wärest. Selbstwahrnehmung wächst wenn du mit den Gaben die Gott dir gegeben hat zufrieden ist – anstatt seine Zuflucht in den Gaben zu suchen, die man gerne hätte.

7. Ergreife die Initiative in deiner Entwicklung
Und wenn du deine Selbstwahrnehmung mittels Feedback wirklich pushen möchtest, dann kümmere dich um deine Entwicklung und initiiere die Gespräche und Beziehungen die du brauchst. Oft kannst du dich als Praktikant so fühlen, als ob man nicht genug in dich investiert. Und wenn das vielleicht sogar wahr ist, ergreife die Initiative für deine eigene Entwicklung und suche dir die Leiter, Bücher und Menschen von denen du lernen möchtest. So wird das dienen in Missionsarbeit für den Rest deines Lebens aussehen, also beginne schon heute mit dem Formen der Gewohnheit deine Entwicklung proaktiv anzugehen. Du bist es, von dem Jesus erwartet der beste Verwalter zu sein und die Gaben die er dir gegeben hat zu fördern (2. Timotheus 2,15).

'Expert' highlighted in green

Blog Experten verraten 16 ihrer besten Tips

Sechzehn der einfussreichsten und erfolgreichsten Blogger im Internet haben ihren Nummer Eins Top Tip für Anfänger verraten, der nun im Blog von Buffer veröffentlicht wurde. Auch für fortgeschrittene Blogger sind die Tips sehr gut! Hier eine Zusammenfassung:

  1. Hole dir Inspiration von deinen Lesern
  2. Kenne deine Leser
  3. Schreibe zu aller erst für dich selbst
  4. Baue deine E-Mail Liste auf
  5. Liebe die Leser die du bereits hast
  6. Konzentriere dich darauf unglaublich gute “Call-to-Action” zu machen
  7. Verschenke Sachen
  8. Sei beständig
  9. Verschenke dein Wissen
  10. Gib der Sache Zeit
  11. Gibt deiner E-Mail Liste Priorität
  12. Schreibe griffige Überschriften
  13. Sei du selbst
  14. Fasse dich kurz
  15. Schreibe so, dass man sich gerne auf deine Inhalte zurückbezieht

Welcher Tip hat dir am meisten geholfen?

Man hands holding a green young plant

Mitarbeiter für Internet-Ministry Holynetwork gesucht!

Wenn ich auf die letzten Jahre Online-Ministry in Deutschland zurückblicke, sehe ich wie Evangelium21 startete, das Jugendleiterportal Josia gegründet wurde und viele sehr gute Blogs junger Theologiestudenten (z.B. Jesus24.de) die Internetlandschaft nachhaltig geprägt haben. Auch wir haben uns mit dem Holynetwork entwickelt. Durch Experimente mit neuen Projekten und Nachahmen amerikanischer Vorbildseiten stehen wir heute gestärkt mit einer online Community da: 1400 Fans auf Facebook und etwa 250.000 Seitenaufrufe im Jahr.

Wir stellen Material auf holysheep.de, holytube.de, fb.com/holynetwork, andyfronius.com, markus-emmerich.com, lgvgh.de und anderen Portalen bereit. Damit decken wir ein breites Spektrum ab.

Ich bin begeistert von der Möglichkeit Gottes Reich mit Material aus dem Internet zu stärken. Ich bin beeindruckt von Gottes Segen, der bisher auf dieser Arbeit lag. Ich bin ermutigt durch Jugendwerke und Gemeinden, die uns immer wieder ihren Dank aussprechen. Ich bin gespannt auf die vielen Partnerschaften und Beziehungen zu Jugendleitern. Gott gebraucht eben auch Digital Natives.

Auf Wachstum folgte bei uns immer wieder eine Phase der Organisation. Holysheep wurde immer wieder redesigned und restrukturiert. Um die meisten Seiten unter einen Hut zu bringen haben wir den Namen „Holynetwork“ für das Gesamtnetzwerk etabliert. Und immer wieder mussten Projekte abgeschnitten werden um Raum für Neues zu schaffen. So haben wir holynotes.de beispielsweise beendet.

Mein Traum ist es nach wie vor die beste Webseite für Jugendleiter in D / A / CH zu kreieren. Dafür möchte ich mich stark an den aktuellen Kommunikationstrends aus den USA orientieren und aus Erfahrungen der letzten Jahre lernen.

Bist du Jugendleiter und möchtest bei uns mitarbeiten? Oder hättest du Lust als Material-Scout zu unserem Team zu stoßen?

Lass es uns wissen!

Euer Andy

Jahresplanung in der Jugendarbeit mit einem Jahreskalender

Um das gesamte Schuljahr im Blick zu haben, verwende ich einen Jahreskalender. Dabei plane ich zuerst die Hauptevents ein und strukturiere dann das Jahr rückwärts: Findet z.B. ein Camp in den Osterferien statt, muss ich mir überlegen, welche Schritte ich eine Woche davor, einen Monat davor und ein halbes Jahr davor gehen muss um ein sehr gutes Camp zu haben. Das Camp ist in dem Fall mein Ziel und ich arbeite das gesamte Schuljahr darauf hin.

Ich unterteile meine Aufgaben ausserdem in Zielgruppen. Solltest du als Jugendleiter fest in einer Gemeinde angestellt sein, entfallen einige der Dinge die ich als Mitarbeiter eines Jugendwerks so mache… yaaay! So könnte eine Jahresplanung aussehen.

Jahresplanung JugendarbeitWie planst du deine Jugendarbeit?